Bauchverletzungen

Beschreibung

Unfälle sind schweizweit für zirka 45‘000 schwer- und 40‘000 mittelgradig verletzte Personen verantwortlich. Zudem sind weltweit und auch in der Schweiz Unfälle die führende Todesursache bei Männern und Frauen zwischen 15 und 45 Jahren. Das Bundesamt für Unfall verzeichnet jedes Jahr ca. 2‘000 getötete Männer und Frauen und etwa 3‘000 invalide Menschen (nur Nicht-Berufsunfälle) (Quelle: Bundesamt für Statistik).

Mit rund 400 schwerverletzten Patienten jährlich ist das Universitätsspital Bern eines von zwölf Traumazentren in der Schweiz. Zusammen mit den Ärzten des Universitären Notfallzentrums werden Unfallpatienten direkt durch die verschiedenen chirurgischen Spezialisten beurteilt und behandelt. Gründe dafür sind zunehmende Erkenntnisse und steigende Komplexität der organspezifischen Behandlung, neue Technologien und zunehmende Erwartungen der Patienten hinsichtlich Therapieerfolg und funktionellem Resultat nach einem Unfall. Aber: Unfälle kennen keine anatomischen Grenzen und können in hämorrhagischen Schockzuständen, Hypothermie, Gerinnungsstörung und daraus folgender fortschreitender Gewebezerstörung resultieren. Diese profunde systemische (patho-)physiologische Antwort erfasst jedes Körpersystem gleichzeitig und mit unvorhersehbarer Schwere. Dies setzt voraus, dass jeder, der sich um Schwerverletzte kümmert, diese Zusammenhänge kennt und auf die speziellen Bedürfnisse dieser Patienten eingehen kann.

Bei Schwerverletzten nach stumpfen Traumata (z.B. Verkehrsunfälle) sind Leber-/Milzverletzungen und Beckenfrakturen die häufigsten Ursache lebensgefährlicher Blutungen.

 

Behandlung

Mit dem Viszeralen Acute Care Team steht eine kompetente Behandlungsequipe rund um die Uhr zur Verfügung, um schnell die nötigen Schritte einzuleiten.

Das Universitätsspital Bern verfügt über eine hochmoderne Infrastruktur für die beste Versorgung von schwerverletzten Patienten. Dies rund um die Uhr. Die Schockräume mit eigenem, jederzeit zugänglichem Computertomograph, die Operationssäle, die Intensivstation und die interventionelle Radiologie sind auf dem neusten Stand der Technik und liegen in unmittelbarer Nähe zueinander. So sind die Wege kurz und die Voraussetzungen für eine schnelle Beurteilung und Behandlung der Schwerverletzten gegeben.

Weiterführende Literatur


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Die Anmeldung kann über den betreuenden Hausarzt oder durch den Patienten selbst erfolgen.

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