Magen-Darm-Blutung

Eine Magen-Darm-Blutung (gastrointestinale Blutung) ist immer abklärungs- und sehr oft behandlungsbedürftig, da sie lebensbedrohlich sein kann. Sie manifestiert sich je nach Lokalisation in der Regel mit Bluterbrechen oder Teerstuhl (schwarzer Stuhl) wenn es um den oberen gastrointestinalen Trakt geht (Speiseröhre, Magen, Zwölffingerdarm), Blut gemischt mit Stuhl aus dem mittleren Trakt (Dünndarm) oder Abgängen von frischem roten Blut aus dem unteren Trakt (Dickdarm).

Die Auslöser sind verschieden und mehr oder weniger gefährlich, wie zum Beispiel Tumore, Geschwüre, Entzündungen, Gefässmissbildungen oder Krampfadern (besonders gefährlich in der Speiseröhre).    

Wenn eine Magen-Darm-Blutung (gastrointestinale Blutung) auftritt, sollte sofort mit einem Arzt oder Notfall Kontakt aufgenommen werden, damit die Dringlichkeit der Situation eingeschätzt wird. Bei kritischen Zuständen ist eine endoskopische Untersuchung umgehend erforderlich.

Im Inselspital ist ein erfahrenes und kompetentes Magen-Darm Notfall-Dienst-Team 24 Stunden am Tag und 365 Tagen pro Jahr bereit, Patienten mit gastrointestinalen Blutungen zu versorgen. Wir haben immer die neuesten Geräte zur Verfügung für die Durchführung von Spiegelungen am ganzen gastrointestinalen Trakt, die Festlegung der Blutungsstelle sowie die entsprechende und rasche Behandlung. Für die seltenen Fälle, welche endoskopisch nicht behandelt werden können, besteht eine enge Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Fachdisziplinen (Radiologie, Angiologie, Viszeralchirurgie) mit denen wir die Behandlungen interdisziplinär durchführen. Insbesondere ist am Inselspital auch die Möglichkeit der angiologischen Versorgung gegeben.


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